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Sie können es nicht lassen

10.03.2001

Der kritische Leser der GZ reibt sich heute morgen beim Lesen des Artikels "Giftfracht aus der Vergangenheit" die Augen, als sein Blick auf die Spaltenüberschrift mitten im Artikel  fällt: "Wie Binnewies drohte".
Man denkt: Mein Gott, und das in seiner Situation! Aber was steckt tatsächlich dahinter? Da gräbt die GZ einen Leserbrief aus, den Henning Binnewies vor 23 Jahren ! geschrieben und sich anschließend gegen Vorwürfe gewehrt hat, die Unwahrheit gesagt zu haben.
Eine Meldung, mit Vergangenheitsbezug. Die ins Auge fallende Zwischenüberschrift allerdings hat konkreten Bezug zur Gegenwart. Nicht nur ein Schelm denkt dabei Böses. Das ist unseriöser Journalismaus.

Nadelstiche

07.03.2011

Geklautes Grußwort

so lautet der Kommentar von Frank Heine heute in der Goslarschen Zeitung. Bekanntlich kann man aber nur klauen, was einem nicht gehört.

Es mag ja sein, dass die GZ den § 63 Abs.1, Satz 1 der Niedersächsischen Gemeindeordnung gründlich missversteht, in dem es heißt (Zitat): "Der Bürgermeisterin oder dem Bürgermeister obliegt die repräsentative Vertretung der Gemeinde. Sie oder er vertritt die Gemeinde nach außen"(Zitat Ende). Gemeint ist natürlich das gewählte Stadtoberhaupt.

Und, auch wenn das nicht in die Strategie der GZ passen sollte, noch haben wir in Goslar einen männlichen Oberbürgermeister. Folglich "gehört" auch dem das Recht, wann immer er es für richtig hält, ein Grußwort zu sprechen. Im Verhinderungsfall kann er sich vertreten lassen. Offensichtlich war er doch nicht verhindert. Dass er nach der Provinzposse des Rates seine Rechte intensiv nutzt und den Termin doch selbst wahr nahm, mag der Bürgermeisterin nicht passen, ist aber zumindest in den nächsten Wochen nicht zu ändern...

Die Goslarsche irrt

05.03.2011

"Leserbriefe Menschenwürdiger Umgang"

so titelt die GZ am 04.03. auf ihrer Leserbriefseite und weiter:"Wie menschenwürdig wird mit Goslars Oberbürgermeister Henning Binnewies umgegangen? Diese Frage stellen GZ-Leser, nachdem die Ratsfraktionen vereinbart haben, ihm bei öffentlichen Auftritten einen Aufpasser an die Seite zu stellen."

Wenn die GZ da mal nicht irrt. Die Leser scheinen nur diese letzte "Posse" zum Anlass genommen zu haben, einen menschenwürdigen Umgang mit Binnewies zu fordern.

Generell muss gelten: Behandelt das Thema "menschenwürdig", insbesondere in "Nachrichten" der GZ

Bin überrascht

04.03.2011

Noch gestern hat Regina Scheller-Leutloff von der GZ die Mitteilung bekommen, wegen der vielen Zuschriften sei es ungewiss, wann es ihr Leserbrief in die Zeitungsspalten schaffen würde und, siehe da, heute morgen war Platz. Nicht nur ihrer, auch zwei weitere Leserbriefe wurden in der GZ zum Thema OB abgedruckt.

Zufall? Oder lesen die hier? Würde mich freuen!

Das wundert mich schon lange

03.03.2011

Ich habe mich schon die ganze Zeit gewundert, dass die Leser der GZ offensichtlich nur zum "Krodobad" in Bad Harzburg und der "Baumfällaktion" am Kirchplatz in Clausthal-Zellerfeld eine Meinung haben. Seit einiger Zeit sind die Leserbriefspalten fast täglich damit gefüllt. Die Situation um den OB in Goslar löst scheinbar keine Leserreaktionen aus. Warum das so ist wird deutlich, wenn man den nächsten Beitrag liest.

Goslarsche sieht sich außerstande, Leserbriefe zeitnah abzudrucken

03.03.2011

Kurze Leine für den Oberbürgermeister

Regina Scheller-Leutloff, Goslar, hat nachfolgenden Leserbrief an die GZ geschickt. Ihr wurde schriftlich mitgeteilt, dass sich die GZ wegen der vielen Zuschriften nicht in der Lage sehe, den Leserbrief zeitnah zu drucken und sie sich gedulden möge.

Ich habe ihr angeboten, den Brief hier zu veröffentlichen:

"Kurze Leine für den Oberbürgermeister

Ja, ich bin SPD-Mitglied, ja, ich habe Wahlkampf für Henning Binnewies gemacht und -  ja, ich habe mich seither öfter über ihn und sein Verhalten geärgert. Ich bin also nicht mit allem einverstanden was er tat und manches „gehörte sich einfach nicht“. Doch was in den letzten Wochen und Tagen passierte,  wie sich einige Damen und Herren verhalten, ist auch nicht okay und „ gehört sich nicht“. Es entsteht der Eindruck,  dass nur noch die Aktivisten der Aktion um das Abwahlverfahren DIE richtige und wahre Meinung haben. Allen anderen darf es scheinbar nicht mal gestattet sein, sich darüber zu unterhalten. Und der Oberbürgermeister soll nun nicht mehr seine gewohnten Repräsentationsaufgaben wahrnehmen – weil die Ratsmitglieder auf dem Foto fehlen? Soweit ich mich erinnere, sah ich in den letzten Jahren immer Fotos unserer Bürgermeisterinnen und des OB ohne dass jedes Mal jemand zur Seite stand. Einerseits will man mit ihm nichts mehr zu tun haben, aber aufs Foto möchte man trotzdem mit ihm? Das Abwahlverfahren ist doch nun durchgesetzt, kann man das Ergebnis nicht einfach mal abwarten? Muss denn fast täglich noch eins draufgesetzt werden? Ich empfinde es als richtig schlimm wie hier mit einem Menschen( öffentlich ) umgegangen wird. Das darf nicht Schule machen und es regt mich tierisch auf."

Regina Scheller-Leutloff 

Rat der Stadt Goslar oder Kindergarten ?

Provinzposse vom 02.03.2011

Es ist nicht zu fassen, zu welchen Kapriolen der Goslarer Stadtrat offenbar noch fähig ist. Da dreschen alle mit zunehmender Intensität auf den OB ein und fanden dabei bisher in der GZ ein willfähriges Sprachrohr und wenn jetzt der OB auch nur ansatzweise in eben dieser Zeitung auftritt, schreien die Fraktionen Verrat und stellen einvernehmlich den Antrag, den Oberbürgermeister nicht mehr allein in der Öffentlichkeit auftreten zu lassen.

Wo leben wir hier eigentlich? Ein Vergleich mit Schilda wäre wahrscheinlich eine Beleidigung für Schilda.

Der Goslarer Rat überschätzt sich und seine Fähigkeiten immens. Er maßt sich Kompetenzen an, die ihm nach der NGO in keiner Weise zustehen. Wer hinterfragt eigentlich mal, welchen Anteil die Vertreter des Rates an der desolaten Haushaltslage der Stadt und deren Imageverlust im Lande haben. Wer bekanntlich mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, auf den weisen 4 Finger zurück.

Betreutes Lächeln

Frank Heine in der GZ vom 02.03.2011

Frank Heine hat einen Kommentar in der GZ von heute geschrieben und festgestellt, dass der Antrag des Rates "Kinderkram" sei. Danke Frank