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Noch mal die GZ

25.02.2011 "Wenn es auf der Zunge brennt" Oder: Wenn etwas in der GZ gestanden hat, muss das reichen. Fragen an die, die für ihr Verhalten verantwortlich sind, sind dann unnötig !

Auch: GZ stellt abwahlbefürwortende Stadtratsmitglieder unter "Artenschutz"

Heute berichtet Breuer in der GZ darüber, dass zwei Angehörige der Feuerwehr per E-Mail die Motive der Ratspolitiker hinterfragt haben, die für ein Abwahlverfahren in Sachen OB gestimmt haben.

An sich ein Fakten wiedergebender Artikel, wenn er nicht nach einem "Geschäckle" riechen würde. Da wird von der GZ intensiv nach den Motiven der Verfasser gefragt, nachgeforscht, warum textgleiche E-Mails von Dritten (der Feuerwehr) geschrieben wurden, darauf hin gewiesen, dass die E-Mails umittelbar vor der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr die Adressaten erreichten in der Binnewies als "oberster Feuerwehrmann" auftrat.

Dann Titelt Breuer "Am Kern vorbei" und bezeichnet die gestellten Fragen als bereits beantwortet (von wem? Der GZ?) und als "am Kern - dem aktuellen, zuvorderst von fehlendem gegeseitigen Vertrauen geprägten Abwahlverfahren-" vorbeigehend.

Schließlich nennt er Beispiele aus der E-Mail. Ich entnehme nirgends, dass die E-Mail als offener Brief gedacht war oder dass die Verfasser die GZ berechtigt hätte, die zu veröffentlichen.

Mit diesem Artikel setzt die GZ in meinen Augen ihre tendenziöse Anti-Binnewies-Berichterstattung fort, indem sie mit der Herausstellung der Feuerwehrsituation eine bestimmte Linie in Richtung Auftragsarbeit aufzeigt, die Motive der Verfasser in ungewöhnlicher Eindringlichkeit hinterfragt und sie  maßregelt, am Kern vorbei zu fragen. Ein unmöglicher Versuch der Einflussnahme, geeignet, jede kritische pro-Binnewies-Stimme zu ersticken.

Und merke: Wenn etwas in der GZ stand, muss das reichen. Fragen an die, die für ihr Handeln verantwortlich sind, sind dann unnötig ! Ein unmöglicher Versuch. Siehe auch meinen unveröffentlichten Leserbrief "Vorsicht Goslarer"

Verdeckte Wahlwerbung durch die Goslarsche Zeitung ?

23.02.2011

Ich kann es kaum glauben. Da wirbt die Goslarsche Zeitung unter http://www.goslarsche.de/pu_gz/abo/abo_zur_wahl.php um neue Abonnenten. Sie will also aus dem OB-Referendum Kapital schlagen. Natürlich wird das nicht offen gesagt, sondern man kommt mit dem heuchlerischen Argument, die Goslarer, die bisher nicht GZ lesen, umfassend zum Vorzugspreis informieren zu wollen. Angeblich mache sie das bei jeder Wahl so. Ich lese die GZ 30 Jahre und wüsste nicht, dass die GZ in dieser Form jemals Wahlwerbung gemacht hätte. Sie will eine möglichst breite Wählerschicht objektiv über Hintergründe informieren und damit vielen Lesern die Wahlentscheidung leichter wird. Nachtigall ick hör dir trapsen: Die GZ nimmt eindeutig Partei. Sie weiß um die 25 % Quote und fürchtet, dass bei zu geringer Wahlbeteilung das von ihr vehement unterstützte Ziel, den OB abschuschießen, nicht zu erreichen ist.
Ich weiß gar nicht, wie man dem begegnen könnte. Schließlich hat die GZ das Meinungsmonopol in Goslar und ich sehe keine adäquate Alternative, über die man sich gegen diese Machenschaften wehren könnte. Ich kann nur hoffen, das jeder Besucher durch den Klick auf den o.a. Link sich selbst ein Bild macht.

Treibjagd in Goslar

17.02.2011

In Goslar steht der direkt gewählte Oberbürgermeister Henning Binnewies vor der Abwahl. B. ist ein anerkannter Verwaltungsfachmann mit Schwächen im Umgang mit Menschen. Letzteres ist ihm zum Verhängnis geworden. Jeder meint inzwischen, ihn richten zu müssen. Wenn man mit nichtamtlichen Kritikern spricht, hat jeder seine Meinung aus der Goslarschen Zeitung. Kaum einer hatte persönliche Begegnungen mit dem OB, geschweige dann negative.

Die öffentliche Meinung wird durch die veröffentlichte Meinung einiger Weniger in der Goslarschen Zeitung geprägt. Insbesondere Kommunalpolitiker, die wesentlich länger die Misere des Goslarer Haushalts zu verantworten haben als Binnewies, taten sich dabei hervor und die Goslarsche Zeitung schloss sich ihnen mit kaum verborgener klammheimlicher Freude an, wobei sich insbesondere hgb in einer Art und Weise hervortat, die von einer Hetzjagt nicht weit entfernt war.
Es fällt allerdings auf, dass er neuerdings keine Artikel mehr schreibt (schreiben darf ?), die sich mit Binnewies befassen.

1 1/2 Jahre hat es gedauert, dann war das "Wild" endlich waidwund geschossen und nach dem Ratsbeschluss zur Einleitung des Abwahlverfahrens am 10.04.2011 titelte die GZ schon beinahe triumphierend: "Zur Abschuss freigegeben". Pardon, so weit kam es dann doch nicht. Die Titelzeile lautete: "Zur Abwahl freigege