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Zitate zur Zuwanderung

Ludwig Erhard, deutscher Bundeskanzler (CDU):
"Die Heranziehung von noch mehr ausländischen Arbeitskräften stößt auf Grenzen. Nicht zuletzt führt sie zu weiteren Kostensteigerungen und zusätzlicher Belastung unserer Zahlungsbilanz." (Regierungserklärung, 10. November 1965).

Willy Brandt, deutscher Bundeskanzler (SPD):
"Es ist aber notwendig geworden, daß wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten." (Regierungserklärung, Jänner 1973).

Helmut Schmidt, deutscher Bundeskanzler (SPD):
"Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze." (Die Zeit, 5. Februar 1982).
"Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen. ... Aus Deutschland ein Einwandererland zu machen, ist absurd." (Frankfurter Rundschau, 12. September 1992).
"Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist. ... Weitere Zuwanderung aus 'fremden Kulturen' muss unterbunden werden. ... Als Mittel gegen die Überalterung der deutschen Gesellschaft kommt dieser Ansatz nicht in Frage." (Focus, 6. November 2005).

Helmut Kohl, deutscher Bundeskanzler (CDU):
"Ich habe mich entschlossen, heute selbst vor der Bundespressekonferenz zu sprechen, weil der Zustrom der Wirtschaftsasylanten Ausmaße angenommen hat, die zu einer ganz erheblichen Belastung für die Bundesrepublik Deutschland geworden sind und zu einer erheblichen Beunruhigung in der Bevölkerung geführt haben. Die Zahl der Asylanten steigt von Monat zu Monat . … Ich bin nicht gewillt, diese Entwicklung tatenlos hinzunehmen . … Die Sorgen der Bevölkerung müssen ernstgenommen werden, denn die Bundesrepublik Deutschland ist kein Einwanderungsland und darf es auch nicht werden." (Bundespressekonferenz, 27. August 1986).

Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin (CDU):

„Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung  auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde,  ist der Gipfel der Verlogenheit ! Eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus zusam- menbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung fordern .“ Das und mehr: Merkel, 2003 in Leipzig, 17. Parteitag der CDU.

"Die multikulturelle Gesellschaft ist gescheitert." (Rede zur innenpolitische Lage, 20. November 2004).

Auf die Frage an Angela Merkel, ob sie sich vorstellen könne, bei sich zu Hause Flüchtlinge aufzunehmen, verneinte die Kanzlerin:
„Auch wenn ich großen Respekt für die Men- schen habe, die das tun, könnte ich das für mich derzeit nicht vorstellen“.
(Merkel am 12.10.2015 in BILD).

Die deutsche Politik in der Sackgasse

Veröffentlicht am 12.10.2015

12.10.2015, von Frank Lübberding FAZ

Keine rechtlichen Obergrenzen, dafür aber faktische: Das deutsche Verwirrspiel in der Flüchtlingskrise scheint im Ausland kaum noch jemand zu verstehen. Die Diskussion bei Günther Jauch verdeutlichte das Problem.

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Kritik an Flüchtlingspolitik Spott über Berlin

Veröffentlicht am 12.10.2015

11.10.2015, von Jochen Buchsteiner, London in FAZ

In Großbritannien müssen sich Verteidiger der deutschen Flüchtlingspolitik beißenden Spott gefallen lassen. Die Kritik bleibt jedoch im Inneren, da London die Unterstützung der Kanzlerin für ein anderes Vorhaben braucht.

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Flüchtlingskrise: Was ist das für ein Land

Veröffentlicht am 12.10.2015

12.10.2015, von Reinhard Müller FAZ

Die EU wird von Flüchtlingen überrollt. Aber jeder Raum hat Grenzen. Angela Merkel sollte das endlich klar sagen, statt falsche Hoffnungen zu wecken. Der Notstand darf kein Dauerzustand sein. Ein Kommentar.

Aufnahmestopp - wie soll das funktionieren? So fragt die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und verweist auf die 3000 Kilometer Landgrenze. Stimmt, und wie soll das erst in der Europäischen Union gehen, die eine Außengrenze von mehr als 14.000 Kilometern hat? Merkel verweist auf das abschreckende Beispiel des ungarischen Grenzzauns. Schlimm in der Tat, wenn Ungarn Flüchtlinge menschenunwürdig behandelt.

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Deutschland wird sich verändern

Veröffentlicht am 11.10.2015

Von Alexander Grau10. Oktober 2015 in "Cicero"

Kolumne Grauzone: Deutschland reibt sich gerade an der Flüchtlingsfrage auf. Aber weder Wut noch Angst noch Augen- wischerei helfen uns weiter, sagt Alexander Grau. Er fordert eine größere Ehrlichkeit uns selbst gegenüber und klare Regeln für Zuwanderung

Deutschland wird sich verändern in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Die Fakten, die in den letzten Wochen geschaffen wurden, sind unumkehrbar. Man mag davon halten, was man will. Egal, ob wir 800.000 Einwanderer haben werden, 1,5 Millionen, wie Anfang dieser Woche kolportiert wurde, oder sehr viel mehr. Dieses Land wird ein anderes werden, da hilft weder naive Augenwischerei noch Wut, Heulen oder Zähneklappern.

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Völkerwanderung

Veröffentlicht am 11.10.2015

Die Angst vor dem Flüchtlingsansturm ist berechtigt aus "Die Welt" vom 10.10.2015

Fremdheit kann durchaus bereichern, aber nur, wenn sie in homöopathischen Dosen kommt. Doch der aktuelle Zuwanderungsdruck ist bei Weitem zu groß. Es wird ein böses Erwachen geben. Von Michael Stürmer

Völkerwanderungen gibt es, seitdem es Menschen gibt. Sie waren selten eine idyllische Angelegenheit, "commercium et connubium" – Handel und Heirat. Sehr viel öfter Kampf um Land und Herrschaft, Sprache und Recht. Für die gegenwärtig durch den gescheiterten "arabischen Frühling" ausgelösten Völkerwanderungen fehlt es an Vorbildern.

Sie sind für Europa als Ganzes, Deutschland im Besonderen ein unfreiwilliges Experiment in Social Engineering. Wenn es schlecht endet – in Angst und Ablehnung, Furcht und Schrecken –, dann gibt es kein Zurück.

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